Schwertarbeit

Schwertarbeit ist den japanischen Kampfkünsten, insbesondere dem Kendo („Schwertweg“) und Iaido („Weg des Schwertziehens“), entlehnt. Sie ist aber als solche keine Kampfkunst, sondern eine „Disziplin“ der Persönlichkeitsentwicklung.

Das Ziel der Schwertarbeit ist es, sich im absichtslosen Tun klar, kraftvoll und entschieden in einer nach innen und außen gerichteten Achtsamkeit zu üben.

Die einfach gehaltenen Übungen mit dem Katana, Shinai oder Bokken setzen deswegen nicht vorrangig an den äußeren Formen an; die Einzel- oder Partnerübungen sind vielmehr erfahrungs- und erkenntnisorientiert angelegt:
Das Schwert wird zum Spiegel und Ausdruck der eigenen Handlungsfähigkeit, der inneren Haltung und dem Dasein im Außen.

Zum wesentliches Element der Schwertarbeit wird also eine meditative Grundhaltung, mit der die verschiedenen Übungen durchgeführt werden.

Weiterführende Literatur:
Thomas Schindelin: Der Mensch auf dem Schwert-Weg. Die Bedeutung der Initiatischen Schwertarbeit für den Individuationsprozess. 2007

Thomas Schindelin: Klarheit und Kraft.
Eine Darstellung der Initiatischen Schwertarbeit. 2004

Thomas Schindelin: Übungspraxis der Initiatischen Schwertarbeit. 2007

Thomas Schindelin: Mensch, werde wesentlich!
Initiatische Begegnungen mit dem Schwert.
Einige Fallbeispiele aus der Initiatischen Schwertarbeit im Kontext unterschiedlicher Lebensthemen. 2013

Die aufgeführten Schriften können direkt vom Autor bezogen werden:
http://thomas-schindelin.de/Schriften.htm



Katana, Shinai (Bambusschwert) und Bokken (Holzschwert)

Schwertarbeit - Präsent im Kontakt

“Daß man dem Ziel näher kommt, merkt man daran,
daß es immer ferner rückt.”
(Karlfried Graf Dürckheim)

Schwertarbeit

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